Lastverschiebung von flexiblen Verbrauchern anhand variabler Strompreise

Lastverschiebung mit coneva Flex

Energiekosten mit Flexibilitätsvermarktung senken

Der Strompreis an den Strombörsen variiert täglich, doch die meisten Abnehmer bezahlen immer denselben Preis. Mit der Technologielösung coneva Flex heben Sie dieses ungenutzte Potential und steigen in die Flexibilitätsvermarktung ein, um Ihre Gesamtenergiekosten oder die Ihrer Kunden zu senken. Denn oft reicht eine intelligente und automatisierte Lastverschiebung – also eine Verschiebung des Zeitpunkts, an dem Strom verbraucht wird – um sich variable Strompreise zunutze zu machen. So können Ladeparkbetreiber ihre Strombeschaffungskosten mit Time-Of-Use-Tarifen (ToU) senken, Energieversorger ihren Kunden variable Stromtarife anbieten oder Unternehmen über ein intelligentes Energiemanagement ihr Flexibilitätspotential heben.

Vorteile der Flexibilitätsvermarktung nutzen

Dank intelligenter Steuerung über einen Algorithmus verschiebt coneva Flex die flexiblen Anteile des Stromverbrauchs in die preisgünstigsten Stunden des Tages.

Durch diese Flexibilitätsvermarktung sinkt der durchschnittliche Energiepreis, den Kunden für Strom zahlen, idealerweise um bis zu 30 Prozent.

Die Berücksichtigung der individuellen Restriktionen sorgt dafür, dass keine Beeinträchtigung des Nutzerkomforts und der Betriebsabläufe erfolgt.

Wie funktioniert die Flexibilitätsvermarktung mit coneva?

Die Optimierung der Strombezugskosten geschieht in zwei Schritten. Zuerst binden wir die relevanten Anlagen an unsere Technologieplattform coneva core an, dazu installieren wir geeignete Mess- und Steuerungstechnik. Danach eruieren wir das Flexibilitätspotential unter den gegebenen Restriktionen – etwa des prognozierten Stromverbrauchs, der benötigten Grundlast oder der Verfügbarkeit von steuerbaren Verbrauchseinheiten und eigenen Stromerzeugern. Anschließend erstellt coneva Flex einen fortwährend algorithmisch aktualisierten Fahrplan für den preisoptimierten Stromverbrauch. Der Stromversorger liest diesen Verbrauchsplan über eine automatisierte Schnittstelle ein, um die benötigten Strommengen einzukaufen. Am Ende führt coneva Flex die optimierten Verbrauchsfahrpläne vollautomatisiert aus, sodass kein zusätzlicher Aufwand auf Kundenseite entsteht.

Ablauf der Lastverschiebung mit coneva Flex

  • Bestandsaufnahme der steuerbaren Verbrauchseinheiten
  • Vernetzung von steuerbaren Verbrauchern über Mess- und Steuerungstechnologie, etwa coneva Smart Box, Smart Meter Gateways oder APIs
  • Erstellung von Prognosen des Strombedarfs und der Eigenstromproduktion
  • Hinterlegung von technischen und operationellen Restriktionen sowie der Netzanschlusskapazität
  • Import von aktuellen Börsenstrompreisen und algorithmische Erstellung eines preisoptimierten Fahrplans
  • Übermittlung des Fahrplans an den Versorger und Steuerung des Stromverbrauchs
  • Optimierter Strombezug mit geringeren Gesamtkosten

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Wir besprechen gerne Ihre individuellen Anforderungen und klären gemeinsam, wie wir die Flexibilitätsvermarktung in Ihrem Unternehmen umsetzen können.

Häufig gestellte Fragen zur Lastverschiebung mit coneva Flex

Die wichtigste Voraussetzung ist die Viertelstundenmessbarkeit des Stromverbrauchs, da variable Stromtarife sonst nicht eingesetzt und abgerechnet werden können. Die Viertelstundenmessbarkeit erfolgt bei größeren Unternehmen ab 100.000 kWh Stromverbrauch/anno bereits über den RLM-Zähler, bei kleineren Unternehmen oder Privathaushalten sind Smart Meter notwendig.

Optimal für die preisoptimierte Lastverschiebung eignen sich Ladestationen für E-Mobilität, etwa bei E-Flottenbetreibern im Logistikbereich, größeren E-Fuhrparks oder bei Stadtwerken mit einer hohen Dichte an Elektrofahrzeugen im Netzgebiet. Andere flexible Stromverbraucher sind Wärmepumpen, stationäre Batteriespeicher oder auch Kühlaggregate.

Nein, denn die sonstigen Strompreisbestandteile bleiben fix. Dazu zählen u.a. die Netznutzungsentgelte und Stromsteuern.

Nein, dies kann nicht geschehen. Es steht immer ausreichend Strom zur Verfügung, sodass der Nutzerkomfort bei einer nicht erfolgten Lastverschiebung vollständig erhalten bleibt. So lädt etwa das E-Auto trotzdem weiter, auch wenn der Nutzer nicht den Preisindikationen des Ladetarifs folgt und den Ladevorgang zeitlich nicht verschiebt. Allerdings führt nur das Befolgen des strompreisoptimierten Ladeplans zu einer Verringerung der Stromkosten. Folgt der Nutzer nicht den Empfehlungen, die sich in den Preisen des variablen Tarifs niederschlagen, reduziert er auch nicht seine Stromkosten.

coneva agiert nicht als Stromanbieter, sondern als reiner Technologiepartner. Bei Interesse vermittelt coneva aber gerne einen kooperierenden Stromversorger, der variable Stromtarife anbietet. Sollte der heutige Stromversorger bereits variable Stromtarife anbieten, ist ein Versorgerwechsel nicht notwendig.

Eine Kombination – oder sogar ein initialer Aufbau – verschiedener Energiemanagementlösungen unter Einbeziehung von variablen Stromtarifen ist möglich. Die bestehenden Maßnahmen werden als Restriktionen im Algorithmus, der zur Erstellung des preisoptimierten Verbrauchsfahrplans genutzt wird, hinzugefügt und somit im Alltag weiter berücksichtigt.

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