Motor Center Heinen GmbH · Flex

Wirtschaftliche Integration von Ladeinfrastruktur, Monitoring und Eigenstromproduktion

Autohäuser stehen beim Ausbau von Elektromobilität vor der Herausforderung, Ladeinfrastruktur effizient in bestehende Energie- und Gebäudesysteme zu integrieren.

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Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge am Standort der Motor Center Heinen GmbH.

Motor Center Heinen GmbH

Der Aufbau effizienter Ladeinfrastruktur für Autohäuser

Der Verkauf von Elektroautos stellt Automobilhändler vor neue Herausforderungen. Um die Fahrzeuge mit Strom zu versorgen, müssen diese eine Ladeinfrastruktur in die Autohäuser integrieren.

Mit coneva Charging, coneva Monitoring und dem Dynamischen Lastmanagement bietet coneva dafür Lösungen an, die gleichzeitig Investitions- und Stromkosten begrenzen.

Das Projekt

Planung einer standortübergreifenden und integrierten Ladeinfrastruktur

Motor Center Heinen möchte eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an fünf Standorten aufbauen, die den aktuellen Vorgaben der verschiedenen Autohersteller entspricht. Neben einem kosteneffizienten Betrieb möchten sie die Ladeinfrastruktur in die vorhandenen Energiestrukturen und Gebäudelasten integrieren.

Darüber hinaus wollen die Betreiber eine Datenbasis schaffen, auf deren Grundlage sie jederzeit auf die sich ändernden Anforderungen im Energiesystem reagieren können.

Ladesäulen am Autohaus-Standort der Motor Center Heinen GmbH.

Die Herausforderung

Begrenzte Gebäudelast bei gleichzeitigem Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die Herausforderung ist hier ein uneingeschränkter Betrieb beim E-Laden trotz beschränkter Gebäudelastgrenze. Denn die Energieversorgung in den Autohäusern hat historisch bedingt bereits mehrere Erweiterungen und Anpassungen durchlaufen.

Auch aktuell reichen die zur Verfügung stehenden Hausanschlussleistungen für einen uneingeschränkten Betrieb der geforderten Ladeinfrastruktur nicht aus. Deshalb braucht es eine Lösung, welche die tatsächlichen Strombedarfe und Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Zusätzlich soll diese dann darauf aufbauend die passgenaue Ladeinfrastruktur ermitteln und zugleich Investitions- sowie Betriebskosten niedrig halten.

Die Lösung

Optimierte Ladeinfrastruktur durch zentrale Steuerung, Lastmanagement und PV-Integration

Eine zentrale Steuerung und das dynamisches Lastmanagement sorgen nun für einen optimierten Betrieb. coneva Charging bietet zusätzlich eine Lösung zum Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, welche auf die Optimierung der Betriebs- und Investitionskosten ausgerichtet ist.

Dafür analysierte coneva zuerst an allen fünf Standorten die aktuelle Energieversorgung (z. B. aktuelle Gebäudelast, Lastspitzen, Eigenstromproduktion). Das Konzept, das im nächsten Schritt erarbeitet wurde, basiert dabei auf der vom Kunden gewünschten Umsetzung der Ladeinfrastruktur.

Gemäß diesen Anforderungen wurden 2 bzw. 3 AC-Ladepunkte (je 22 KW) sowie ein DC-Schnelllader (25 KW) im Kundenbereich installiert. Außerdem steht dem Service innerhalb der Werkstatt ein weiterer AC Ladepunkt (22 KW) zur Verfügung. Alle Ladepunkte sind dabei in ein standortbezogenes, dynamisches Lastmanagement integriert.

Eine weitere Maßnahme war zudem die Installation von neuen PV-Anlagen auf den Dächern der Standorte. Ziel dessen ist es zusätzlichen Energiebedarf zu decken, die Eigenenergieproduktion zu steigern und dadurch unabhängiger zu werden.

Mit dem zentralen coneva Monitoring lässt sich der Betrieb der Ladeinfrastruktur, aber auch die komplette Energieversorgung der Standorte zentral überwachen, bewerten und anpassen.

Das Ergebnis

Effizienter Betrieb und Kostensenkung durch dynamisches Lastmanagement und zentrales Monitoring

coneva integrierte eine Ladeinfrastruktur in die fünf Standorte und schaltete dabei auch alle Ladepunkte auf das standortübergreifende, zentrale Monitoring auf. Daten aus der Gebäudetechnik und der Eigenstromproduktion sind dabei ebenfalls integriert. Dies liefert die Grundlage für den weiteren optimierten Betrieb. Durch das integrierte Dynamische Lastmanagement zeigen sich erste positive Ergebnisse:

  • Denn es sorgt dafür, dass die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung des Hausanschlusses ständig gemessen, bewertet und jeweils die freie Ladeleistung an die Ladeinfrastruktur verteilt wird.
  • Dabei erfolgt die Zuordnung und Verteilung der Leistungsgrenzen stets unter Berücksichtigung der maximalen Hausanschlussleistung, der Nutzung der Ladepunkte, sowie einer vorgegebenen Prioritätenschaltung.
  • Dies führt von Beginn an zu einer Reduktion von Investitions- und laufenden Stromkosten.

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