Effizientes Krypto-Mining mit Solarstrom und dynamischem Tarif
Wie die Dürr Solutions GmbH ihre Stromkosten nachhaltig senkt.

Strategische Stromversorgung für energieintensives Krypto-Mining
Krypto-Mining erfordert enorme Rechenleistung und damit hohe Mengen an elektrischer Energie. In einem Markt, in dem Energiekosten über Rentabilität oder Verlust entscheiden, wird die Strombeschaffung zur strategischen Kernfrage.
Die Dürr Solutions GmbH betreibt weltweit Mining-Anlagen mit einem Gesamtverbrauch von über 100 Gigawattstunden (GWh) jährlich. Um innovative Betriebsmodelle zu erproben, setzt das Unternehmen auf eine Testfarm in Deutschland, mit einem jährlichen Strombedarf von rund 250.000 Kilowattstunden (kWh).
In Kooperation mit dem Energieversorger coneva wird hier getestet, wie sich Krypto-Mining mit Photovoltaikstrom und einem dynamischen Stromtarif wirtschaftlich kombinieren lässt – auch unter den Bedingungen des deutschen Energiemarkts.
Die zwei zentralen Hebel
PV-Eigenverbrauch: Tagsüber versorgt die Photovoltaikanlage den Mining-Betrieb direkt
Dynamischer Netzstromtarif: Netzbezug erfolgt zu Zeiten niedriger Börsenpreise
Ziel: Krypto-Mining mit PV-Strom wirtschaftlich machen und die Stromkosten in Deutschland nachhaltig senken.
Effiziente Stromstrategie
Partner
Dürr Solutions GmbH
coneva-Kunde, Betreiber der Testfarm, Nutzer des coneva Flex Tarifsconeva GmbH
Innovativer Energieversorger mit dynamischem Stromtarifmodell
Lokale Infrastruktur
Lokale Photovoltaikanlage mit rund 20 kWp Leistung
Netzanschluss mit 100 kW sowie energieeffizientes Kühlsystem im Kellergeschoss des Bürogebäudes
Senkung der Miningkosten durch intelligente Stromstrategie
Die Stromkosten für den Mining-Testbetrieb am Standort Deutschland so weit wie möglich zu senken, um dadurch die Wirtschaftlichkeit signifikant zu steigern.
Denn beim Krypto-Mining ist Strom der mit Abstand größte Kostenfaktor. Eine optimierte Beschaffung kann somit einen erheblichen Einfluss auf die Profitabilität haben – insbesondere in Ländern mit hohen Strompreisen wie Deutschland.
Das Projekt testet, inwiefern sich ASIC-Mining durch die Kombination von PV-Eigenverbrauch und einem dynamischen Stromtarif mit stündlicher Börsenpreisbindung auch hierzulande wirtschaftlich betreiben lässt.
Wirtschaftliches Mining trotz hoher Energiepreise
Krypto-Mining ist auf einen kontinuierlichen Betrieb unter Volllast ausgelegt, um die Hardware optimal auszulasten und langfristig stabile Renditen zu erzielen.
Doch: Mining lohnt sich nur, wenn die Produktionskosten, insbesondere die Stromkosten, unter dem aktuellen Marktwert der geschürften Kryptowährung liegen. Da sowohl Strompreise als auch Coin-Kurse starken Schwankungen unterliegen, ist dies nicht jederzeit gegeben.
Daraus ergibt sich eine zentrale Fragestellung: Wie lässt sich der Miningbetrieb flexibel an Strompreissignale anpassen, ohne die Effizienz zu gefährden?
Das gemeinsame Projekt von coneva und Dürr Solutions setzt genau hier an: Ziel ist es, den Miningbetrieb an wirtschaftlich sinnvollen Zeitfenstern auszurichten, mit einem Fokus auf Kosteneffizienz und technische Flexibilität.

Zwei Hebel für kosteneffizientes Krypto-Mining: PV-Eigenverbrauch und dynamischer Stromtarif
Zwei Säulen der Stromkostenoptimierung
Säule 1: Mining mit Solarstrom – wirtschaftlicher Eigenverbrauch statt Einspeisung
Ein Kernelement des Projekts ist die direkte Nutzung des selbst erzeugten PV-Stroms. Die firmeneigene Photovoltaikanlage versorgt tagsüber den Miningbetrieb – ohne Netzdurchleitung, Umlagen oder Einspeiseverluste.
Gerade bei niedriger Einspeisevergütung oder auslaufender EEG-Förderung ist der Eigenverbrauch wirtschaftlich besonders attraktiv: Während eine Einspeisung oft unter 10 Cent/kWh vergütet wird, liegt der wirtschaftliche Nutzen einer Kilowattstunde im Mining, je nach Strompreis und Coin-Kurs, oft bei 15 Cent oder mehr.
Ein weiterer Vorteil: Das Lastprofil von Mining ist gleichmäßig und steuerbar. So lassen sich die Miner automatisiert mit dem Sonnenstand synchronisieren, Betrieb bei Sonnenschein, Pause bei Dunkelheit. Dabei entstehen weder technische Risiken noch wirtschaftliche Verluste.
Zukunftsausblick: Die Integration eines Batteriespeichers würde ermöglichen, überschüssigen PV-Strom zwischenzuspeichern und zeitversetzt zu nutzen, etwa in den Abendstunden, wenn Börsenstrom teurer ist.
Zusatzeffekt: Die Abwärme der Mining-Hardware lässt sich perspektivisch zur Raumwärmeversorgung und Warmwasserbereitung nutzen – ein weiteres Beispiel für die energetische Mehrfachnutzung.
Säule 2: Dynamischer Stromtarif – automatisierter Betrieb nach Börsenpreis
Der zweite Hebel ist der coneva Flex Tarif, bei dem der Strompreis stündlich anhand des Spotmarkts berechnet wird. Damit lässt sich der Miningbetrieb an günstigen Zeitfenstern orientieren, automatisiert und präzise.
Die Steuerung erfolgt über Preisschwellen: Wird ein definierter Preis überschritten, drosselt oder stoppt die Anlage den Betrieb. Sinkt der Preis, oder wird negativ, fährt sie automatisch hoch.
Diese Form des Lastmanagementsist prädestiniert für Mining, da die Prozesse flexibel unterbrechbar sind. Der Betrieb wird damit zu einem steuerbaren, netzdienlichen Verbraucher.
Verbindung mit PV: In Zeiten ohne Solarstrom übernimmt der Börsenstrom, zu möglichst niedrigen Preisen. Auch hier kann ein Speicher künftig günstige Stromphasen puffern.
Das Ergebnis ist ein hybrider Energiemix mit hoher Flexibilität, ganz ohne Grundlastbindung.
Flexibles Mining durch intelligentes Energiemanagement
Das Projekt zeigt: Krypto-Mining lässt sich auch in Deutschland wirtschaftlich betreiben, wenn Energieträger gezielt kombiniert und dynamisch gesteuert werden.
Tagsüber versorgt die Photovoltaikanlage den Miningbetrieb direkt. Bei Nacht oder geringer Solarleistung kommt der coneva Flex Tarif zum Einsatz, immer angepasst an aktuelle Marktpreise.
Die Betriebsstrategie ist dabei dynamisch: Bei niedrigen Strompreisen oder hohem Coin-Kurs wird voll produziert, bei ungünstigen Bedingungen wird pausiert. So entsteht ein System, das in Echtzeit auf wirtschaftliche und technische Parameter reagiert.
Langfristig skalierbar: Speicherlösungen können den Anteil des Eigenverbrauchs weiter erhöhen und die Resilienz der Energieversorgung steigern.
Der Schlüssel: Der coneva Flex Tarif als zentrales Element einer flexiblen, kostenoptimierten und zukunftsfähigen Miningstrategie.

„Die Zusammenarbeit mit coneva hat es uns ermöglicht, unser Krypto-Mining mit Solarstrom deutlich wirtschaftlicher zu gestalten. Die Kombination aus Photovoltaikanlage und dynamischem Stromtarif erlaubt uns einen flexiblen, netzdienlichen und CO₂-neutralen Betrieb. Besonders in unserem Testbetrieb zeigt sich, wie effizient Mining mit lokalem PV-Strom auch ohne Förderung funktioniert.“

Interesse an einem individuellen Konzept für Ihre Mining-Anlage?
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Energieexperten von coneva.
Weitere Informationen, Beispiele aus der Praxis und Beratung rund um das Thema Krypto-Mining finden Sie bei Dürr Solutions unter: www.cryptohall24.com.
Oder rufen Sie uns direkt an unter:
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